
In der Ratsrede zum beschlossenen Bebauungsplan „nördlich Karl-Koßmann-Straße“ hat Maike Schmiedecken, Ratsfrau und Mitglied im Umweltausschuss, die Fortschritte bei der Neugestaltung des Zentrums von Werries erläutert.
„Mein Einstieg in die Kommunalpolitik war vor etwa acht oder neun Jahren bei einem Bürgerspaziergang am Maximilianpark“, berichtete Schmiedecken. „Damals fiel mir auf, wie sehr abgestellte Autos den öffentlichen Raum dominierten. Wenn wir wollen, dass Menschen gerne hierherkommen und verweilen, müssen diese Flächen anders gestaltet werden.“
Die aktuelle Planung sieht vor, Stellplätze durch ein Parkhaus oder sogar mehrere Parkhäuser nach oben zu verlagern. So soll wertvoller Raum für öffentlichen Raum und die geplante „Grüne Achse Werries“ entstehen.
„Grundsätzlich begrüßen wir die Lösung, Stellplätze in ein Parkhaus zu verlagern. Das ist der wahrscheinlich praktikabelste Weg, die zukunftsweisenden Pläne für die Grüne Achse in Werries umzusetzen.“
Ein Wermutstropfen bleibt: Für das Parkhaus soll aktuell unversiegelte Fläche östlich der Eishalle genutzt werden. Schmiedecken betonte, dass geprüft werden sollte, ob zunächst die bereits versiegelte Fläche vor der Eishalle genutzt werden kann. Diese Lage wäre näher am Maxipark-Eingang und damit für Besucher attraktiver. Die Fläche hinter der Eishalle könnte dann in einem zweiten Schritt genutzt werden, falls notwendig.
Ein erster konkreter Schritt ist die Mobilitätsstation, die unterschiedliche Verkehrsformen effizient miteinander verknüpft. Sie schafft einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt und trägt maßgeblich zur Verkehrswende in Hamm bei.
Durch die Umgestaltung freiwerdender Stellplatzflächen wird das Zentrum von Werries für die Menschen, die es täglich besuchen, spürbar schöner und lebenswerter. Mit diesem Bebauungsplan wird die Grundlage gelegt – und mit der Mobilitätsstation ein bedeutender erster Schritt umgesetzt.

