
Die Bezirksvertreterin Barbara Steinke setzt sich für mehr Transparenz und eine effektivere Nutzung von Wohnraum im Bezirk Rhynern ein. Angesichts der angespannten Lage auf dem Wohnungsmarkt hat sie in der letzten BV-Sitzung eine Anfrage an die Verwaltung gestellt, um den Umgang mit leerstehenden Wohnungen und Häusern zu klären und zu verbessern.
Im Mittelpunkt stehen dabei zentrale Fragen: Gibt es verlässliche Zahlen zum Wohnungsleerstand im Bezirk und wie regelmäßig werden diese erhoben? Welche konkreten Maßnahmen ergreift die Verwaltung, um leerstehenden Wohnraum zu identifizieren und wieder dem Markt zuzuführen? Und vor allem: Wie können Wohnungssuchende in Rhynern einfacher Zugang zu entsprechenden Informationen erhalten?
„Wir dürfen es uns nicht leisten, dass Wohnraum leer steht, während gleichzeitig viele Menschen in Rhynern dringend eine Wohnung suchen.“
Ein besonderes Anliegen ist es, die Vermittlung zwischen Eigentümerinnen und Eigentümern sowie Suchenden zu erleichtern. Hier stellt sich die Frage, ob bestehende Strukturen wie zentrale Anlaufstellen oder Register ausreichen – oder ob neue Lösungen, etwa digitale Plattformen oder eine kommunale Koordinierungsstelle, notwendig sind.
„Ziel muss es sein, vorhandenen Wohnraum effizient zu nutzen und gleichzeitig den Menschen im Bezirk konkrete Unterstützung bei der Wohnungssuche zu bieten“
Mit ihrer Anfrage will sie dazu beitragen, Leerstände systematisch zu erfassen, Transparenz zu schaffen und praktikable Wege aufzuzeigen, um dringend benötigten Wohnraum wieder verfügbar zu machen.

