In Zeiten, in denen die Fördermittel von Bund und Land deutlich sinken, der DigitalPakt 2.0 bringt Hamm nur noch ein Drittel der jährlichen Mittel des Vorgängerprogramms, hält die Ampel-Plus-Koalition in Hamm an einer verlässlichen Finanzierung fest. Mit einem strukturellen Jahresbudget von rund 8 Millionen Euro übernimmt die Stadt Verantwortung für die digitale Zukunft ihrer Jugendlichen.
Für Grüne/Volt geht es dabei um mehr als Geräte. Digitale Souveränität, der kompetente, selbstbestimmte und kritische Umgang mit Technologie, wird zur Schlüsselkompetenz der Zukunft. Der Medienentwicklungsplan legt dafür das technische Fundament. Die kommende Generation soll nicht nur mit digitalen Werkzeugen umgehen können, sondern die digitale Welt verstehen, hinterfragen und mitgestalten. Das gilt im Besonderen für Künstliche Intelligenz. Diese wird die Arbeitswelt der heutigen Schülerinnen und Schüler grundlegend prägen, als Werkzeug, aber auch als Herausforderung.
„Wer Künstliche Intelligenz versteht, bleibt Gestalter. Wer sie nur benutzt, ohne zu verstehen wie sie funktioniert, gibt Kontrolle ab. Der Medienentwicklungsplan schafft die Grundlage, damit Jugendliche ihre Chancen in der Zukunft wahrnehmen können.“, sagt Mischa Kuchinke, Ratsmitglied für Volt.
Die Fraktion Grüne/Volt begrüßt ausdrücklich, dass die Stadt Hamm als Schulträger die Kosten vollständig übernimmt. Jedes Kind erhält Zugang zu einem hochwertigen Endgerät, flächendeckendem WLAN und professioneller technischer Betreuung. So lernen Jugendliche in allen Stadtteilen unter den gleichen Voraussetzungen, das ist gelebte Chancengleichheit. Weiterhin setzen wir uns dafür ein, dass auch künftig alle Schülerinnen und Schüler in allen Schulformen von einer 1:1 Ausstattung profitieren können.
Eine gute Bildung ist der Grundstein für eine lebenswerte Zukunft, in Hamm und darüber hinaus. Der Medienentwicklungsplan ist ein wichtiger Schritt dahin.

