
Der Rat der Stadt Hamm hat in seiner letzten Sitzung den Hitzeaktionsplan beschlossen. Damit reagiert die Stadt auf die spürbaren Folgen des Klimawandels und setzt ein wichtiges Zeichen für den Schutz der Bevölkerung.
Für unsere Fraktion Bündnis 90/Die Grünen – Volt unterstrich Ratsfrau Maike Schmiedecken, Mitglied im Umweltausschuss, in ihrer Rede die Dringlichkeit des Themas: Hitzetage nehmen zu, werden intensiver – und betreffen die Menschen in unserer Stadt sehr unterschiedlich.
„Der Klimawandel schreitet fort. In der Folge haben die Hitzetage bereits in den letzten Jahren spürbar zugenommen und werden in Zukunft noch häufiger werden.“
Besonders im Fokus stehen dabei die Menschen, die unter Hitze besonders leiden: etwa Beschäftigte im Freien, ältere oder gesundheitlich eingeschränkte Personen, Kinder oder Menschen ohne festen Wohnsitz. Der Hitzeaktionsplan setzt genau hier an und verbindet konkrete Schutzmaßnahmen mit einer langfristigen Strategie zur Anpassung unserer Stadt.
Ein zentraler Bestandteil ist die Verbesserung des Stadtklimas: Mehr Begrünung, zusätzliche Bäume, Beschattung durch Sonnensegel, Wasserangebote sowie die Sicherung von Kaltluftschneisen sollen helfen, Hitzeinseln zu reduzieren. Gleichzeitig steigern diese Maßnahmen die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum und machen Hamm lebenswerter.
Ein weiterer wichtiger Baustein ist die Information und Sensibilisierung der Bevölkerung. Durch bessere Kommunikation zu Hitzeereignissen, leicht zugängliche Informationen zu kühlen Orten sowie Trinkwasserangeboten können sich die Menschen wirksam schützen. Kooperationen mit Schulen, Vereinen und anderen Einrichtungen sorgen dafür, dass dieses Wissen breit in die Stadtgesellschaft getragen wird.
Neben den strukturellen Maßnahmen betonte Schmiedecken auch die gesellschaftliche Verantwortung:
„Die Krise fordert uns alle, fordert unsere Gemeinschaft und unsere Verantwortung füreinander.“
Der beschlossene Hitzeaktionsplan liefert damit nicht nur konkrete Maßnahmen, sondern auch einen klaren Auftrag: Die Stadt klimafest zu machen und gleichzeitig den Zusammenhalt zu stärken. Jetzt kommt es darauf an, die vorgesehenen Schritte konsequent umzusetzen.
Hier findet ihr den Hitzeaktionsplan und hier den Maßnahmenkatalog als Downloads (PDF: 3644 kb / 1271 kb).

