Das 1000-Bäume-Programm kommt!

1000-Bäume-Programm:

Für ein lebenswertes und klimaresilientes Hamm.

Ein starkes Signal für Klimaschutz, Biodiversität und mehr Lebensqualität in unserer Stadt:
Mit dem neuen „1000-Bäume-Programm“ sollen bis zum Jahr 2030 zusätzlich 1.000 Bäume im
gesamten Stadtgebiet gepflanzt werden. Ziel ist es, Hamm noch grüner, widerstandsfähiger
gegenüber den Folgen des Klimawandels und damit zugleich lebenswerter für seine Bürgerinnen
und Bürger zu machen. Ziel des Programms, das jetzt fest in den zu beschließenden
Haushaltsentwurf verankert wird, ist es, durch zahlreiche zusätzliche Baumpflanzungen die
Lebensqualität unserer Stadt deutlich zu erhöhen und das Stadtklima nachhaltig zu verbessern.
Die Standorte der Pflanzungen sind vorzugsweise nach ihrem Beitrag zur Klimaresilienz, dem
Schutz vulnerabler Gruppen und zur Aufwertung des öffentlichen Raumes zu priorisieren. Damit
sollen Orte in den Fokus kommen, an denen besonders schutzbedürftige Menschen gefährdet
sind, wie Schulen, Kitas, öffentliche Plätze usw.

„Mit dem 1000-Bäume-Programm schaffen wir erstmals eine verbindliche, strategische Grundlage für mehr Stadtgrün. Bäume sind unsere natürliche Klimaanlage – sie kühlen, binden CO₂ und erhöhen die Lebensqualität in unseren Quartieren. Dieses Programm ist ein klares Signal für eine zukunftsorientierte Stadtentwicklung“

erklärt Lisa Nowak, Vorsitzende des Ausschusses für Klima, Umwelt und Naturschutz und Co-Fraktionsvorsitzende der Ratsfraktion GRÜNE/VOLT.

(v.l.n.r.) Manuela Kuchinke (Volt), Lisa Nowak (Grüne), Maike Schmiedecken (Grüne)

Auch Maike Schmiedecken, Mitglied im Ausschuss, betont die Bedeutung des Vorhabens:

Das Programm verbindet Klimaanpassung, Biodiversität und Bürgerbeteiligung – und macht unsere
Stadt Schritt für Schritt widerstandsfähiger und lebenswerter.

Die Stadtgesellschaft wird aktiv eingebunden: Bürgerinnen und Bürger erhalten die Möglichkeit,
über bestehende Beteiligungsformate Standortvorschläge einzubringen.
Bei der Auswahl der Baumarten stehen Klimaresilienz, Biodiversität und eine nachhaltige
Kronenentwicklung im Mittelpunkt. Gepflanzt werden sollen Arten, die langfristig an die
örtlichen Bedingungen angepasst sind, Schatten spenden und wertvolle Lebensräume für
Vögel, Insekten und andere Tierarten bieten.
Zudem werden die nachhaltige Pflege und Bewässerung der neu gepflanzten Bäume
sichergestellt – insbesondere mit Blick auf zunehmend heiße und trockene Sommer. Dank des
verstärkten Einsatzes von Personal in Form der Einrichtung einer städtischen Sonderkolonne
Baumpflege wird die Pflege der Stadtbäume nachhaltig gesichert.

Transparenz durch Monitoring und Berichterstattung

Alle Pflanzungen werden in einem einschlägigen Portal der Stadt transparent veröffentlicht. Ein
fortlaufend aktualisiertes Monitoring dokumentiert die Umsetzung des Programms. Über
Fortschritte, Ausfälle, notwendige Nachpflanzungen sowie weitere Maßnahmen zum
Baumerhalt wird jährlich im Ausschuss für Klima-, Umwelt- und Naturschutz berichtet. „Bäume
gestalten unser direktes Umfeld. Teilhabe und Transparenz am 1000 Bäume Programm für die
Bürger*innen und Bürger von Hamm sind uns deswegen wichtig“ sagt Mischa Kuchinke, Ratsherr
Fraktion GRÜNE/VOLT.

Strategische Antwort auf die Herausforderungen des Klimawandels

Stadtbäume sind ein zentraler Baustein für ein klimaangepasstes Stadtgebiet. Sie spenden
Schatten, kühlen durch Verdunstung, reduzieren Hitzeinseln und verbessern das Mikroklima.
Gleichzeitig binden sie CO₂ und Schadstoffe, erhöhen die Aufenthaltsqualität im öffentlichen
Raum und leisten einen wichtigen Beitrag für Gesundheit und Wohlbefinden der Bevölkerung.
Mit dem „1000-Bäume-Programm“ verfolgt die Stadt bis 2030 eine klare Zielmarke und schafft
erstmals eine strategisch gebündelte, langfristige Struktur mit verbindlicher Finanzierung,
transparenter Dokumentation und systematischer Bürgerbeteiligung. Das Programm setzt
damit ein starkes Signal für eine verantwortungsvolle und zukunftsorientierte
Stadtentwicklung.