18 Stolpersteine verlegt

Das Stadtarchiv hat erneut mit Schüler*innen der Friedensschule Lebensläufe erarbeitet und achtzehn Stolpersteine in Auftrag gegeben. Am 11. März wurden diese an sieben verschiedenen Stellen im Stadtgebiet verlegt.

Gunter Demnig, der Künstler und Initiator der Stolpersteine, konnte die Verlegung leider nicht persönlich vornehmen. Mit seinem Einverständnis ließen zwei Mitarbeiter des Grünflächen- und Tiefbauamts die Stolpersteine in den Boden ein.

Vor Ort trugen die Schüler*innen die Ergebnisse ihrer Recherchen vor. Sie gingen auf die Einzelschicksale ein und erinnerten so an diese ehemaligen Mitbürgerinnen und Mitbürger, die während der Zeit des Nationalsozialismus in Hamm verfolgt, vertrieben und/oder ermordet wurden.

An folgenden Orten wurden die Stolpersteine verlegt:

Wiescherhöfener Straße 230 – Erinnerung an Emilie Liesegang (Mutter) und Hedwig Liesegang (Tochter)
Viktoriastraße 65 – Erinnerung an Heinrich Zilversmit
Hohe Straße 19 – Erinnerung an David Zilversmit (Ehemann), Rosalia Zilversmit geb. Dieckhoff (Ehefrau), Berthold Zilversmit (Sohn), Wilhelm Zilversmit (Sohn), Hella Zilversmit geb. Friedmann (Schwiegertochter)
Schillerstraße 50 – Erinnerung an Ludwig Josef Zilversmit
Münsterstraße 9 – Erinnerung an Kolomann Tömör (Ehemann), Erna Tömör geb. Schachne (Ehefrau), Leo Tömör (Sohn), Samuel Tömör (Sohn), Adolf Tömör (Sohn)
Königstraße 37a – Erinnerung an Clara Wahl geb. Süßkind (Mutter) und Eviene „Fine“ Wahl (Tochter)
Brückenstraße 11 – Erinnerung an Emil Koppel (Ehemann) und Paula Koppel geb. Mendel (Ehefrau)