1. Mai – Solidarität und faire Arbeitsbedingungen

Stellvertretend für unsere Fraktion waren Lisa Nowak (Co Fraktionsvorsitzende) und Maike Schmiedecken (Ratsfrau) bei der Gewerkschaftskundgebung am 1. Mai auf dem Martin-Luther-Platz dabei.

Die Tradition des Maifeiertages, der auch Tag der Arbeit genannt wird, wurde ursprünglich bereits Ende des 19. Jahrunderts in Chicaco, Illinois durch mehrtägige Streiks zur Durchsetzung des Achtstundentages begründet. Dieser Arbeitskampf endete in einem Massaker mit zahlreichen Toten.  Wenige Jahre später  wurde der 1. Mai – zuerst zum Gedenken an die Opfer aus Chicaco – in Paris bei einer Zusammenkunft von sozialistischen Parteien und Gewerkschaften zum „Kampftag der Arbeiterbewegung“ ausgerufen. Auch hier ging es um die Kernforderung des Achtstundentages. Seitdem ist der 1. Mai international der zentrale Aktionstag der Arbeiterbewegung.

Heute ist ein Achtstundentag für viele von uns selbstverständlich. Doch auch im Jahr 2026 sind faire Arbeitsbedingungen nicht selbstverständlich. Nach wie vor verdienen Frauen durchschnittlich weniger als Männer, Menschen mit ausländisch klingenden Namen werden in Bewerbungsverfahren benachteiligt…

„Deshalb ist es wichtig am 1. Mai sichtbar zu sein und faire Arbeitsbedingungen überall und für jeden zu fordern und zu unterstützen“ so Lisa Nowak.

 

Bilder:  © undrline media